Kichererbsen, Cowgirls und Beer o´clock – Farmarbeit im Outback 2

21. – 25. September 2015
„…Mir nichts Dir nichts fliegen die Wochen vorbei. Am Wochenende haben die Männer mit der Ernte der Kichererbsen begonnen. Uli fährt seitdem jeden Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang einen der großen Mähdrescher. 12 Meter Dreschbreite. In Deutschland würde man bei dieser Breite direkt das Feld des Nachbarn miternten (habe ich mir sagen lassen 😉 ). Hier reicht ein Feld bis zum Horizont. Eine Runde dauert da locker mal 30 Minuten und nach 3 Reihen ist der Mähdrescher voll. Ich habe diese Woche etwas weniger zu tun. Wasche die Trucks, fahre immer mal wieder jemanden zum Flughafen in Emerald, mähe Rasen und arbeite bei Jocie rund um Haus & Hof. Wenn es nichts für mich zu tun gibt, gehe ich ausreiten, Rad fahren oder schreibe Berichte. Freitags bin ich bei Jenny, wir wollen im Garten arbeiten. Aber bei Nachbar Jobbs – 10 km weiter – ist Bullenauktion. Wir gehen hin und leisten moralische Unterstützung. 40 Stiere werden verkauft. Der Durchscnittspreis liegt bei 6.400 AU$. …“

Normalerweise ist die Ernte auf der Farm die arbeitsreichste Zeit des Jahres, oft werden die Nächte durchgefahren und es sind 4 Trucks zum Abtransport des Getreides im Einsatz. Dieses Jahr konnte aufgrund des fehlenden Regens aber nur ein Drittel der sonst üblichen Fläche angebaut werden. Und die gewachsenen Kichererbsen-Pflanzen sind nur halb so hoch wie sonst. Das Ernten geht deshalb aber nicht schneller, sondern ist eher schwieriger. Damit überhaupt etwas geerntet werden kann, muss das Schneidwerk ganz knapp über dem Boden gehalten werden. Gleichzeitig darf kein Dreck mitkommen, da sonst das Getreide vom Depot abgelehnt wird. Bei 12 Metern Arbeitsbreite und den in regelmäßigen Abständen durch das Feld verlaufenden Wasserabläufen ist in der Fahrerkabine hohe Konzentration gefragt. Nachts zu ernten ist dieses Jahr unmöglich.

Zu Biene’s Geburtstag meint es Petrus gut mit uns und lässt es einen Tag davor regnen. Das heißt, es kann erstmal nicht geerntet werden und wir haben beide einen Tag frei. Nach einem schönen Geburtstagsfrühstück mit Geburtstagspost von zuhause unternehmen wir einen Tagesausflug in den 200 km entfernten Nationalpark Blackdown Tablelands. Hier erwarten uns tolle Aussichten von einem Sandsteinplateau über die weite Ebene, ein kleiner Wasserfall und mehrere schöne Wanderwege. Die Landschaft erinnert uns an die beeindruckenden Blue Mountains. Abends schmeißt Jenny ein großes Geburtstagsessen. Es gibt Geschenke und sogar ein lauthals gesungenes Geburtstagsständchen wird vorgetragen. Es fühlt sich wunderbar an, dass alle so herzlich mit uns feiern. Der Geburtstag hätte auch in der Südsee nicht schöner sein können.

Donnerstag, 7. Oktober 2015
„Heute morgen kamen Jocie’s Freundinnen zur Kleiderparty. Ich dachte, alle kommen im Kleid und wir trinken einfach Kaffee zusammen. Aber es kommt eine Verkäuferin von Verducci-Design, die Kleider verkauft. Wie eine Tupperparty, nur mit Kleidern statt Schüsseln 😀 Die meisten der Gäste kenne ich. Ich probiere spaßeshalber ein Kleid an. Hinterher sagt mir Jocie, dass sie es für mich gekauft hat. Total verrückt!! Außerdem soll ich alle Stunden für heute aufschreiben, obwohl ich doch eigentlich nur Kaffee getrunken & Kuchen gegessen habe. WTF…!? So macht Arbeiten doppelt Spaß!! 😀 Mittags geh ich ausreiten. Wir bekommen unsere australische Steuer für das Finanzjahr 2015 zurück, yeah! Uli fährt wie immer den ganzen Tag Mähdrescher. …“

Natürlich ist nicht jeder Arbeitstag wie dieser und manchmal gibt es auch Jobs, die weniger spaßig sind als bezahltes Kaffee trinken. Dennoch ist es keine Frage, dass wir einen Volltreffer mit unseren Arbeitgebern gelandet haben. Wir fühlen uns von Beginn an als vollwertiger Teil des Teams. Unsere Chefs lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass unsere Arbeit geschätzt wird. Und auch wenn es mal hektisch zugeht ist die Atmosphäre immer angenehm. Die Ernte ist immer noch in vollem Gange. Und auch sonst gibt es jede Menge zu tun.

Freitag, 16. Oktober 2015
„Gestern Nacht hat es geregnet und gewittert, daher ist es heute zu nass zum Ernten. Darren & Dave nehmen frei. Für uns steht stattdessen Rinderarbeit an, yeah! Die 100 Kälber, die Ross gestern gekauft hat, müssen gebrandmarkt, entwurmt, mit Ohrmarken versehen und in die Koppeln bei 70 Miles getrieben werden. Jenny & Ross fliegen raus, wir fahren mit dem Pferdehänger. Wir lassen jeweils 6 Kälber in den Gang, das vorderste kommt in die Schleuse. Ihm wird vorne der Hals „eingeklemmt“, damit es still hält. Ulis Aufgabe ist es, ihnen die Ohrmarken rein zu klipsen, Ross brennt sie und ich trage die Wurmkur auf. Das Brandeisen scheint die Kälbchen weniger zu stören als die Ohrmarken, da muhen sie manchmal schwer entrüstet.
Arg ist es, wenn die Kälber noch Hörner haben. Eigentlich werden diese bereits früh beim Züchter abgezwickt, manchmal wurde es aber nicht ordentlich gemacht und die Ansätze sind noch da. Die müssen dann rausgeschnitten werden, damit sich die Stiere draußen später nicht gegenseitig verletzen. Eine blutige Angelegenheit, die den jungen Tieren definitiv weh tut. Uli trägt Desinfektionsspray auf die Wunden auf. Die Kälbchen sind danach verängstigt, beruhigen sich aber schnell wieder. Jenny ist es sehr wichtig, dass wir verstehen dass es zum Besten der Kälbchen ist. Es ist bulleheiß! Wir machen Pause, damit sich die Kälber abregen und ausruhen können. Wir sind hier definitiv bei den Guten, aber ob es auf allen Rinderfarmen so tierfreundlich zugeht? Nach dem Lunch satteln Ross und ich die Pferde. Jenny & Uli nehmen das Quad. Wir wollen die Rinder mit den Pferden langsam den Hang runter treiben, aber es ist der Wurm drin! Schon aus den Paddocks raus brechen uns einige durch. Eine Handvoll springt durch den Zaun. Ross ist cranky und stinkig auf sich selbst. Auch auf der Weide rennen sie uns nochmal davon statt zum Wasser zu gehen. Damn! Ross wird morgen nochmal rausfliegen um sicherzugehen, dass alle das Wasser zum Saufen gefunden haben und nicht am Zaun entlang irren. Nachts hören wir die Koalas hinter unserem Cottage grunzen.“

Ja, die Tage mit Rinderarbeit sind großartig. Sie stimmen uns aber auch nachdenklich. Den Rindern hier auf Bendee geht es definitiv gut. Sie bewegen sich frei auf weitläufigen Weiden, sind 365 Tage im Jahr draußen, fressen Gras und gebären natürlich ihre Kälber. Damit haben sie es besser als so manche Milchkuh in deutschen Ställen. Die Stiere verbringen die letzten 100 Tage ihres Lebens im Mastpaddock, wo ihnen ein proteinreicher Getreidemix zugefüttert wird. Das einzige Mal, dass sie verladen werden, ist für den Transport zur Schlachterei. Wir waren dabei, auch hier geht es ruhig zu und die Tiere sind entspannt. Aber wir haben auch gehört, dass es nicht überall so ist. Dass auf anderen Farmen am Tierarzt gespart wird.

Die Ernte neigt sich nun langsam aber sicher dem Ende zu. Wir überlegen uns, wie unsere Reise weitergehen soll. Und schreiben unseren Jeep zum Verkauf aus. Dazwischen ereignen sich viele kleinere und größere Ereignisse wie z.B. eine Schlange vor unserem Cottage, schlüpfende Küken, gelegentliche Schlangen auf der Farm, das Eintreffen eines wunderschönen und um die halbe Welt gereisten Geburtstags-Blumenstraußes, der Besuch einer Ballettvorstellung…

…und dann war da noch dieser ganz normale Sonntagabend im australischen Outback:

Sonntag, 18. Oktober 2015
„… Nach dem Abendessen sitzen wir noch gemütlich am Tisch und quatschen. Ein UTE fährt vor’m Cottage vor. Es ist Ross, der uns um Hilfe bittet. Nachbar Jobbs – mit dem gebrochenen Arm – sind 3 Rinder ausgebüxt, die nun gefährlich nahe bei der Hauptstraße sind. Wir kommen natürlich mit. Es ist schon dunkel, aber wir finden die Rinder im Straßengraben. Ich leuchte mit der großen Power-Taschenlampe im Akkuschrauber-Format. Die Viecher rennen los. Uli schmeißt sich wagemutig auf eins der Kälber, zieht es zu Boden, liegt erst drunter, dann rollt er mit ihm durch das dichte Gebüsch bis er oben drauf liegt. Er hält es fest, bis Ross mit dem Strick kommt. Nach dem gleichen Prinzip werden auch die weiteren 2 Rinder eingefangen. Auf’s 3. Rind stürzen sich Uli und Andrew gleichzeitig drauf, es ein Gewusel aus Beinen, Armen und Stricken 😀 Jenny & ich kriegen uns nicht mehr vor Lachen. Die Kälber werden auf die Ladefläche des UTE’s verfrachtet und zurück in den sicheren Paddock gefahren. …“

Am 1. November sind wir seit genau 555 Tagen auf Reisen! Wahnsinn! Wir feiern mit Fish&Chips und genießen einen gemütlichen Regentag. Inzwischen haben wir tatsächlich gelernt, uns über Regen zu freuen und ihn wertzuschätzen. Gleichzeitig beschließen wir, noch 2 Wochen zu arbeiten und dann weiterzureisen. Wenn wir jetzt nicht gehen, sind wir noch zum Pflanzen des neuen Getreides an Weihnachten hier, das wird uns klar. Die Arbeit auf der Farm geht nie aus! In der folgenden Woche stellen die Männer noch die neuen Rinderpaddocks auf 17 Miles fertig. Damit ist unsere „eigentliche“ Aufgabe erfüllt.

Über das kommende Wochenende fahren wir mal wieder weg. Unser Ziel ist der 240 km entfernt gelegene Carnarvon Nationalpark, der uns von allen Seiten wärmstens ans Herz gelegt wurde. Auf dem Weg dorthin kommen wir durch genau 2 kleine Dörfer – ansonsten: wildes, weites Land. Vor allem trockenes Land! Schon auf der Fahrt sehen wir die verheerenden Nebenwirkungen der herrschenden Dürre: Buschfeuer lodern am Horizont genauso wie direkt neben der Straße.

Im Carnarvon NP angekommen, sind wir überrascht, wie wenig andere Besucher hier sind. Dann wieder erinnern wir uns daran, dass die Gegend hier nicht gerade auf den typischen Touristenpfaden liegt.

Im Carnarvon erwarten uns an diesem Tag kleinere Wanderwege zu einer mit Felsenmalereien der Aborigines übersäten Höhle, einem Pool und in eine Schlucht. Wir parken unseren Lion King nach der Durchquerung zweier tiefen Flussbette wunderschön mitten zwischen Palmen und schlafen seit langem mal wieder im Auto. Uns wird bewusst, dass das vielleicht unsere letzte Nacht in unserem Lion King ist, wenn wir ihn wie geplant noch in Emerald verkaufen. Ein seltsames Gefühl.

Sonntag, 8. November 2015
Wir sind bereits bei Tagesanbruch um 5 Uhr auf den Beinen. Wir haben uns für heute den langen Wanderweg in die spektakuläre Carnarcon Schlucht vorgenommen. Schauen am Fluss ganz leise nach Platypussen – leider wieder mal erfolglos! Wandern zuerst einen Sidetrack zum Moss Garden, ein schöner schmaler Wasserfall dringt aus den dicht mit Moos bewachsenem Felswänden. Der Wanderweg führt entlang kleiner Nadelbäume, die Landschaft ist total schön – fast ein bisschen wie in der Schweiz. Weiter in beeindruckendes Amphitheater (=natürliche Höhle), in das man nur über eine Leiter gelangt. Toll! Weiter die Schlucht entlang bis zur Art Gallery. Hier Vesper mit Blick auf die Felsenmalerein. Wir entdecken neue Symbole, die wir noch nirgends sahen. Tolle Erklärungen auf den Tafeln. Über 24 mit Steinen gelegte Flussüberquerungen ganz ans Ende der Schlucht. Zur Cathedral Cave, in die kieselige und beeindruckende Wooleba Schlucht, am Big Bend die Füße ins Wasser gestreckt, auf dem Rückweg in die wunderschöne kleine Ward Schlucht, in der ein kleiner Wasserfall idyllisch in ein Bächlein plätschert. Trinkwasser. Wir sehen Coorawongs (=Raben), die Rucksack-Reisverschlüsse aufziehen! Unglaublich! Zum Abschluss noch auf den echt anstrengenden Boolinda Bluff zum Aussichtspunkt hochgekämpft. Sicht über die Weite, viele Waldbrände. Gegen 16 Uhr kamen wir wieder am Parkplatz an. Das macht 30 Kilometer wandern in 9,5 Stunden. Abends sind wir alle zum Dinner bei Jenny & Ross eingeladen. Müde.“

Es sollte tatsächlich unsere letzte Übernachtung in Lion King sein. Nur 5 Tage später verkaufen wir ihn an einen holländischen Backpacker. Gleichzeitig ist unser letzter Arbeitstag. Obwohl wir uns auf die Abenteuer und Länder freuen, die nun vor uns liegen, überwiegt heute der Abschiedsschmerz. Wir sind traurig, dass unser Löwe jetzt woanders brüllt, wir unser Steak heute in der Pfanne statt wie sonst im Grill brutzeln müssen und dass wir uns schon in wenigen Tagen von all den lieb gewonnenen Menschen auf der Farm verabschieden müssen.

Unser Abschiedsfest fand schon tags zuvor statt. Nachmittags ist die gesamte Mannschaft zum nahegelegenen Stausee gefahren, wo Jocie & Andrew eine Wochenendhütte direkt am Wasser besitzen. Zuerst ging es mit dem Boot raus auf den See. Auf 2 dahinter befestigten Schlauchreifen fetzen abwechselnd die großen und die kleinen Kinder 😀 im Affentempo hinterher. Ein Riesenspaß! Anschließend gibt es das Nationalgericht der Australier: BBQ Garnelen! Schüsselweise! Lecker! Wir essen uns alle so satt, dass die Steaks zum Hauptgang ausbleiben und wir direkt zu Nachtisch und Wein übergehen.

Danach reisen wir nicht direkt ab, sondern verbringen noch ein paar arbeitsfreie Tage im Cottage, um uns zu organisieren. Samstags laden uns Jocie & Andrew ein, mit ihnen und den Kids über’s Wochenende nochmal zum See rauszufahren. Wir bekommen endlich die Chance, uns im Wasserski fahren zu probieren. Es klappt sogar ganz gut und ist super spaßig! Abends grillen wir Steaks & Marshmallows und nachdem sich die Kids ins Bett verkrümeln, sitzen wir noch stundenlang bei ein paar Drinks mit Jocie & Andrew zusammen. Später gewittert es. Blitze ziehen sich über den ganzen Nachthimmel und es ist eine dieser besonderen Nächte mit Freunden, die einfach auf derselben Wellenlänge liegen.

An unserem vorletzten Tag schaffen wir es dann auch endlich noch, zu den nur 1 Stunde Autofahrt entfernten Edelsteinfeldern zu fahren (Andrew lieh uns nachdem wir unseren Jeep verkauft hatten eines der Farmautos für unsere restliche Zeit). Für diese ist die Gegend rund um Emerald eigentlich bekannt. Hier werden weltweit die meisten Saphire abgebaut. Schon seit Mitte des letzten Jahrhunderts wird rund um Rubyvale und Saphire nach den wertvollen Steinen gegraben. Zuerst mit Hacke und Sieb, heute mit schwererem Gerät. Dementsprechend sieht die Landschaft inzwischen aus – hier liegt kein Stein mehr auf dem anderen und die hügeligen Felder sehen aus wie eine umgegrabene Mondlandschaft. Zurück im Cottage laden wir Jenny & Ross zum Abendessen ein. Als Dankeschön. Für einfach mal alles. Es gibt schwäbischen Kartoffelsalat, Uli’s leckeremGurkensalat und Steak mit Bratensauce.

Mittwoch, 18. November 2015
„Morgens unternehme ich als 1. einen letzten Ritt mit Mr. Jingles. Bringe Darren & Dave zur Smoko meine selbstgebackenen Blaubeer-Muffins. Wir suchen nach Flügen und putzen das Cottage. Gegen Spätnachmittag fahren wir zum „Auf Wiedersehen“-sagen nach Bendee. Wir bringen den Kids und den Cowboys Eis mit und trinken mit Jocie & Andrew Kaffee auf der Terrasse. Andrew freut sich, dass es uns bei ihnen gefallen hat und bedankt sich mehrmals dafür, dass wir großartige Arbeit in langen Arbeitswochen geleistet haben. Elsie will mich nicht gehen lassen und fragt, wie lange ich in den Urlaub gehe. Wir verabschieden uns lange und gehen dann nochmal zu Darren & Dave in den Shed. Ich bringe meinen Sattel zu Ross zurück. Wir trinken ein letztes Beer o‘ clock Bier mit Jenny & Ross. auf Kollarena Dann packen wir unsere Rucksäcke. Uli bringt später den Biomüll raus und entdeckt im Hühnerstall eine riesige Schlange! Ich hole Ross, der holt das Gewehr. Die Teppichpython stahl heute das letzte Küken! Letzter Abend. Aufbruchstimmung..“

Nach einem letzten Blick auf unser Zuhause der letzten Monate bringt uns Jenny früh am nächsten Morgen nach Emerald. Hier steigen wir in den Fernbus nach Rockhampton. Und damit sind wir wieder unterwegs. Weiter gereist von Bendee, wo wir viel länger blieben als geplant. Weil es schön war. Wir haben Arbeit gesucht und Freunde gefunden. Auf Bendee fanden wir für eine – wenn auch relativ kurze Zeit – tatsächlich eine Art home away from home. Es fällt uns nicht leicht zu gehen. Aber es ist Zeit. Die Welt wartet wieder auf uns.