6 Freunde, 2 Jahre Reisen, 3 Wochen Karibik – Urlaub vom Urlaub mit Cuba Libre!

Kilometer über Kilometer weisser Sandstrände, Mojitos, ins Blut gehende Salsa-Rhythmen, laue karibische Nächte, Rum, amerikanische Cabrios aus den 50er Jahren, dazu die revolutionäre Stimmung vergangener Zeiten und verschwörerische Rebellion in den engen Gassen vor den bröckelnden Fassaden kolonialer Prachtbauten…

Mit dieser Idee von einem Land wie aus vergangener Zeit in unseren Köpfen stand Kuba schon seit Anbeginn unserer Reise als Destination fest. Obwohl wir nur eine grobe Reiseroute im Kopf hatten, war klar: Kuba wollen wir auf jeden Fall besuchen. Und das so bald wie möglich. Noch bevor die sich langsam annähernden politischen Beziehungen zu den USA es US-amerikanischen Firmen ermöglicht, das Wesen des Landes unwiderruflich zu wandeln und der karibische Inselstaat von Horden amerikanischer Touristen überrannt wird. (Mit diesem Vorhaben sind wir keinesfalls die Einzigen, wie wir merken sollten…)

Wir freuten uns noch aus einem anderen Grund besonders auf Kuba: wir würden Besuch bekommen! Fast 2 Jahre nach unserem Abschied aus Deutschland würden 4 unserer besten Freunde für 3 Wochen mit uns reisen. Einen genauen Reiseplan gab es nicht – nur die Wünsche ohne Urlaubsstress soviel wie möglich vom Land zu sehen, an karibischen Stränden in der Sonne zu brutzeln und an Korallenriffen zu schnorcheln. Nun, das meiste davon hat ganz gut geklappt. Wobei es manchmal gar nicht so leicht war, die verschiedenen Wünsche und Urlaubsvorstellungen aller unter einen Hut zu bekommen: der Eine will braun werden, der Andere in den Schatten, der Eine möchte an den Strand, der Andere mag keinen Sand zwischen seinen Zehen… Aber im Zweifelsfall tranken wir einen Mojito und dann sah die Welt gleich wieder etwas bunter aus 😉 Wir denken, wir haben das gut hin bekommen und hatten einen grandiosen Karibiktrip zusammen!

Voilà, und hier ist unsere Kubareise im Detail:

Ankunft: HAVANNA

Kuba’s pulsierende Hauptstadt bildet den Ausgangspunkt unserer Kuba Rundreise. Von hier starten wir gegen den Uhrzeigersinn und schauen, wie weit wir kommen. Da unsere Flüge recht unterschiedlich auf Kuba landen, nehmen wir uns in Havana Central 3 Zimmer in einem Casa Particular für die ersten 2 Nächte. (Mehr zu Unterkünften in Kuba bald). Co & Alex L. kommen schon einige Stunden vor uns an und so gibt es bei unserer Ankunft gleich ein fröhliches Willkommen im Casa. Wir unternehmen direkt einen ersten Spaziergang zum Malecon, der Flaniermeile und berühmten Ufermauer Havana’s und feiern unser Wiedersehen mit einigen Cocktails, für die Kuba berühmt ist: Mojito, Piña Colada, Daiquiri, Cuba Libre – sie alle haben ihren Ursprung auf Kuba. Rum ist günstig in Kuba – und im Gegensatz zu Trinkwasser überall und zu jeder Tageszeit erhältlich, wie Alex L. & Uli noch in der ersten Nacht herausfinden. Jaaa, es könnte Schlimmeres geben 😉

Ein erster Spaziergang durch das Altstadtviertel Habana Vieja mit seinen zerfallenden Prachtbauten am nächsten Tag führt zu einem gemischten Fazit – während Co & Alex L. eher geschockt sind von dem herum liegenden Müll, dem Zustand der Straßen und den Häusern im Verfall, stellen wir beide fest wie sehr wir inzwischen routiniert über solche Zustände hinweg sehen bzw. daran gewöhnt sind. Was wir dagegen hauptsächlich wahrnehmen ist der morbide Charme dieser bröckelnden Fassaden, der sich auf den zweiten Blick offenbart. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Es wäre leicht, ein romantisches Bild von Havana’s Gassen zu zeichnen – aber dies würde Havana und seinen Einwohnern nur wenig gerecht werden. Für sie ist der allgegenwärtige Verfall in den kleinen Gassen sicher ebenso schwer zu ertragender Zustand wie die kaum mehr bezahlbaren Mieten im von der UNESCO subventionierten und daher hübsch restaurierten und prächtig anzuschauenden Teil des Altstadtviertels.

Am 2. Abend ist mit der Ankunft von Oli & Alex unsere Reisegruppe für die nächsten Wochen vollständig. Es ist herrlich, unsere Freunde plötzlich um uns zu haben und fast so, als wäre seit unserem letzten Wiedersehen nicht 24 Monate, sondern nur wenige Tage vergangen.

2. Stopp: VIÑALES

In einem stilechten grünen Cadillac starten wir unsere Reise über die Insel mit der dreistündigen Fahrt nach Viñales. Zu sechst handeln wir für das Privattaxi denselben Preis aus, den wir auch für den Touristenbus Viazul bezahlt hätten (mehr zu Transport in Kuba bald). Karibische Rhythmen aus dem lauthals aufgedrehten Radio und kubanisches Feeling inklusive!

Unterwegs machen wir Halt auf einer der vielen Tabakplantagen, die das Umland säumen. Hier wird uns der Herstellungsprozess der weltberühmten kubanischen Zigarren wie Cohiba, Monte Christo, Romeo & Julietta gezeigt und wir testen die ersten Züge der „Habanos“.

In Viñales angekommen beziehen wir ein Sechserzimmer in einem Casa Particular am Ortsrand. Ein echtes Schnäppchen – der Zimmerpreis ist derselbe, ob nun 3 oder 6 Personen das Zimmer beziehen. Gut, dass wir uns alle mögen und das Zimmer Klimaanlage und ein eigenes Bad hat 😉 Das Casa besticht vor allem mit einem Pool und dem von uns schnell zur Dachterrasse umfunktionierten Flachdach! Hier lässt es sich herrlich unter dem Sternenhimmel einige Cuba Libre trinken und auf die Geschichten der vergangenen 2 Jahre anstoßen. Davor essen wir noch im hauseigenen Restaurant mit Blick auf die Karstberge, für die die Gegend um Viñales bekannt ist, zu Abend. Dabei machen wir direkt Bekanntschaft mit der durchtriebenen Geschäftstüchtigkeit der Kubaner – als wir fest stellen, dass die Preise in der Speisekarte höher sind als uns zuvor genannt, bekommen wir einen Rabatt zugesichert – andere Restaurantgäste, die nicht im Casa wohnen oder nach haken, zahlen jedoch mehr. So etwas ähnliches passierte uns schon am ersten Abend, als wir noch zu viert in einem Casa Particular in Havana aßen – und uns der Besitzer unter der Hand 50 % Rabatt auf die gesamte Speisekarte gab. Auch wenn in Kuba nach wie vor von Seiten des Staats Kommunismus verordnet ist, herrscht im Privaten wachsender Kapitalismus. Bedenkt man, dass bis heute große Teile der Bevölkerung von staatlichen Rationen leben, kann man es den Kubanern kaum verdenken, wenn sie den vergleichsweise großen Reichtum der Touristen sehen und auch ein Stück vom Kuchen abhaben möchten. In diesem Zusammenhang muss wohl auch das Verschwinden von Biene’s halbem Rucksackinhalt von der Wäscheleine des Casa Particular in Viñales gesehen werden…

Am nächsten Tag unternehmen wir einen Ausritt durch den Parque Nacional Viñales. Die Natur hier zählt zu den spektakulärsten Landschaften, die Kuba zu bieten hat. Schwarze Karstberge – genannt Mogotes – erheben sich majestätisch über üppig grünen Tabakfeldern und den hier wüchsigen Königspalmen. Auf Pferden mit so passenden Namen wie Cuba Libre, Mojito und Luzerno reiten wir durch das „Tal der Stille“ und besuchen mit unserem ausschließlich spanisch sprachigem Guide neben einer Höhle mit Felsformationen in Tierformen auch eine Kaffeeplantage, eine Aussichtsterrasse und eine weitere Tabakplantage. …Ach ja, und dann war da Alex L.´s filmreifer Stunt, als sich sein Pferd spontan im Fluss abkühlen wollte… 😀

Am Nachmittag gönnen wir unseren teils leidenden Hinterteilen Erholung und springen in den Pool unseres Casa’s. Oh, wie strahlt Uli, als er dabei ein lang ersehntes Weizenbier trinken kann, das ihm Alex L. aus Deutschland mitbrachte. 😉

3. Station: Cayo Jutiá

Tags darauf unternehmen wir einen Tagesausflug auf die Insel Cayo Jutiá an der Nordküste. Per Taxi geht es in 1,5 Stunden auf die über einen 4 km langen Damm mit dem Festland verbundene Insel. Dabei hören wir auch zum ersten Mal, dass es der kubanischen Bevölkerung selbst bis heute nicht gestattet ist, die vor dem Festland liegenden Inseln zu betreten, die nur mit dem Boot zu erreichen sind. Es könnte ja jemand per Schiff des Landes fliehen… Die Insel Cayo Jutiá erwartet uns mit dem heiß ersehnten karibischen Sandstrand. Schnorcheln am vorgelagerten Korallenriff ist aber nur per Bootstour möglich. Wir entscheiden uns gegen eine solche und laufen stattdessen 45 Minuten an das nördliche Ende der Insel, wo uns ein wunderschöner einsamer Sandstrand erwartet. Schnorcheln lohnt sich aufgrund der lang gezogenen Sandbank leider auch hier nicht – dafür liegen im kniehohen Wasser zahllose Seesterne und die Jungs nutzen den breiten Strand für ein Faustballmatch.

Zurück in Viñales lassen wir den Strandtag bei kubanischer Live-Musik und – wie könnte es anders sein 🙂 – bei Mojitos und Cuba Libre gemütlich ausklingen. Der nächste Tag ist ein schönes Beispiel für den Unterschied zwischen Urlaub und Reisen:
Wir teilen uns morgens zunächst auf, da Biene & Uli noch etwas über den Verbleib von Biene’s verschwundener Wäsche heraus zu finden versuchen (vergeblich), während die anderen 4 schon einmal in die Schweinebucht vor reisen. Während sie gemütlich im Oldtimer dorthin chauffiert werden, können wir beide etwas später am Morgen nicht anders, als die lokalen Transportmittel auszuprobieren. Unsere Anreise nach Playa Larga beinhaltet zunächst eine Fahrt im – zum Bersten mit Einheimischen gefüllten – Bus (ein umgebauter LKW mit Pritsche auf der Ladefläche) zur nächsten Stadt, von dort einen kurzen Fußweg zur Autobahnauffahrt um den nächsten „Guagua“ anzuhalten (die lokalen Langstreckenbusse dürfen am Busbahnhof keine Ausländer einsteigen lassen, halten am Straßenrand außerhalb auf Winken aber auch für diese), zwei Fahrten mit vollgestopften Collectivos (Sammeltaxis) und eine Fahrt per Anhalter. Das per Anhalter fahren ist auf Kuba übrigens weit verbreitet – Männer wie Frauen jeden Alters stehen hier an den Autobahnbrücken und -auffahrten und trampen. Sprit ist seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion auf Kuba teuer – und deshalb nehmen die wenigen Autobesitzer gerne Anhalter mit, die einen Beitrag zum Benzingeld leisten.

So kommen wir beiden 2 Stunden später und mit deutlich weniger Komfort als die anderen, dafür aber auch zu einem Bruchteil des Fahrpreises abends ebenfalls in Playa Larga an. Eigentlich hatten wir uns ja vorgenommen, auf Kuba mal so richtig Urlaub zu machen und nicht auf unser Budget zu achten – so ganz aus unserer Backpacker-Haut fahren können wir jedoch nicht, wie wir schon ziemlich bald fest stellen. Und so müssen unsere Freunde öfters mal mit uns an den kleinen Hole-in-the-wall Imbissen essen – was mal mehr, mal weniger genussvoll ist. Dafür immer sehr günstig und authentisch. Zum Ausgleich dafür lassen wir uns aber auch hin und wieder Langusten, Garnelen und andere Köstlichkeiten in den Casa Restaurants schmecken.

Next stopp: BAY OF PIGS – PLAYA LARGA

Von Playa Larga aus unternehmen wir einen Ausflug zur nahen Cueva de los pesces – ein mit Wasser gefüllter, 72m tiefer Riss in der Tektonalplatte. Leider wimmelt es statt der erwarteten bunten Fischvielfalt eher vor planschenden Schnorchlern mit Schwimmnudeln, sodass wir zum Schnorcheln ins Meer ausweichen. Am eindrücklichsten bleiben uns von diesem Ausflug wohl die zahllosen Krebse in Erinnerung, die zur Paarungszeit zu Tausenden über die Straße wuseln…und das schrecklich krachende Geräusch, wenn die Reifen unseres Taxis wieder welche davon erfasst haben…

Bay of pigs – PLAYA GIRON

Per Oldtimer-Taxi fahren wir am nächsten Tag weiter in das nahe Playa Giron. Obwohl der Ort nur aus 2 Straßenzügen besteht, ist er jedem Kubaner ein Begriff: Hier in der Schweinebucht haben die Truppen Fidel Castro’s einst einen groß angelegten Hinterhalts-Angriff der Amerikaner abgewehrt. Wir sind zufällig zum Jahrestag der Militäroffensive hier und bekommen so den Aufbau der großen Feierlichkeiten am Rande mit. Spannender finden wir das aus demselben Anlass statt findende Straßenfest, dem wir zu fortgeschrittener Stunde einen Besuch abstatten. Zuerst gehen wir aber natürlich zum Strand – deswegen sind wir schließlich her gekommen. Besser als das Schnorcheln und der mit Plastikmüll übersäte Strand sind allerdings die Mojitos in der Hotelbar des nahen Strandresorts. 😉 Wir beziehen daher recht bald ein gemütliches Casa. Und da es sonst nicht viel zu tun gibt, läuten wir schon am späten Nachmittag die Mojito Hour ein. Schließlich müssen wir heute bereits wieder von Co & Alex L. Abschied nehmen, die bereits eine Woche vor Oli & Alex wieder ihren Rückflug antreten. Es wird eine lange, feucht-fröhliche Nacht…. Hatten wir schon erwähnt, dass Rum im Gegensatz zu Trinkwasser immer und überall erhältlich ist?! 😉
Dementsprechend ist es am nächsten Morgen noch sehr ruhig in den beiden Zimmern, als Biene zum Tauchen geht. Der Shoredive ist mit 25 € sehr günstig. Trotzdem hält er, was er verspricht. Neben einem in 28 Meter Tiefe liegendem Schiffswrack gibt es eine mit farbenfrohen Hartkorallen bewachsene Steilwand und viele Rifffische zu bestaunen. Das Wasser ist kristallklar und die Sicht hervorragend. Auch das Schnorcheln hier ist das mit Abstand beste auf unserer gesamten Kubareise. Als Biene nach dem Schnorcheln wieder zum Casa kommt, ist es bereits wieder Zeit für Mojiiito. Dann heißt es Abschied nehmen und während Co & Alex L. sich zum Abschluss für einige entspannte Strandtage nach Varadero aufmachen, bringt uns ein schnittiger Oldtimer in Richtung Trinidad.

TRINIDAD

Wenige Kilometer von der UNESCO-Weltkulturerbe Stadt mit seinen farbenfrohen Casas entfernt, suchen wir uns in dem kleinen Fischerdorf Las Bocas ein gemütliches Casa am Wasser aus. Wir handeln einen guten Preis inklusive Frühstück aus und lassen in den Hängematten die Beine baumeln. Einen Tag lang erkunden wir die Gassen von Trinidad, besuchen das Museum über die Glanzzeit der hier ansässigen Zuckerbarone, die der Stadt zu ihrem Prunk verholfen, testen den lokalen Signature-Cocktail Canchanchara und bummeln durch die aufgehübschten Gassen der Altstadt. Anders als in Havana sehen wir in der ehemals reichen Stadt wenig Verfall – aber auch in Trinidad lässt der Standard rasch nach, wenn man die Hauptgassen verlässt.

Ebenfalls einen Tag verbringen wir am 6 km entfernten Playa Ancon, der als schönster Strand der Südküste gilt. Tatsächlich ist der Strand wie aus dem Bilderbuch – nur, dass man den doch recht kühlen Wind auf den Bildern nicht sieht 😉 Uli freut sich hier ein weiteres Mal über ein kulinarisches Mitbringsel aus der Heimat – und verschlingt grinsend wie ein Honigkuchenpferd die gute Büchsenwurst vom heimischen Metzger

Shootingstar: Sancti Spiritus

Die Stadt Sancti Spiritus, die wir nur als Übernachtungsstopp einplanen, stellt sich überraschend als eine der schönsten Städte Kuba’s heraus. Vor ein paar Jahren wurde die Altstadt zu ihrer 500-Jahr-Feier aufwändig restauriert und so erwartet uns neben der Puente Yayabo – der „schönsten Steinbrücke Kuba’s“ unter Anderem eine marmorne Fußgängerzone und ein Casa Particular im Barockstil – inklusive edler Dachterrasse, auf der stilvoll Mojito serviert wird. Aber auch in Sancti Spiritus zeigt sich der für Kuba so typische Kontrast – den Weg zum Busbahnhof legen wir in einer der zahllosen Pferdekutschen zurück (bei diesen machen sowohl die Pferde als auch die Kutsche den Eindruck, als hätten sie schon bessere Tage gesehen).

Von hier starten wir in einen Reisetag à la Biene & Uli und fahren zuerst Guagua und später noch mit dem Zug – was auf Kuba eher ein Erlebnis für sich als ein effektives Vorankommen von A nach B bedeutet. Trotzdem kommen wir am späten Abend in Moron an, von wo aus wir am nächsten Tag auf die Insel Cayo Coco aufbrechen.

UNSER 2. REISEJUBILÄUM

Der heutige Tag ist für UnS ein besonderer Tag! Es ist der 22. April 2016 – und damit unser 2-jähriges Reisejubiläum! Genau vor 2 Jahren haben wir Deutschland den Rücken gekehrt, um auf unbestimmte Zeit zu reisen und die Welt zu entdecken! Im Rückblick konnten wir damals selbst nicht ahnen, wohin es uns verschlagen würde, wie lange wir unterwegs sein würden und ob das überhaupt eine gute Idee war… Dass es das war, wissen wir mittlerweile. Wie viel durften wir in den 2 Jahren sehen und erleben! In den Wochen auf Kuba wird uns das wieder richtig bewusst, wenn wir gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen zu erzählen bei all den Erlebnissen und Erfahrungen, die wir in den 2 Jahren auf Weltreise schon machen durften! Für dieses besondere Datum haben wir uns ein besonderes Schmanckerl ausgesucht – den schönsten Strand der Karibik, wie es über den Playa Pilar auf der Cayo Guillermo im Reiseführer geschrieben steht. Dort angekommen erwartet uns ein hufeisenförmiger, kilometer langer weisser Sandstrand. Das spiegelglatte Meer ist türkisblau und hat Badewannentemperatur – ganz so, wie es in der Karibik sein soll.

Zur Krönung gibt es eine kleine Strandbar mit unaufhörlichem Nachschub an eiskalten Mojitos, Rum und Cola – mehr braucht es nicht für uns 4, um dieses Jubiläum zu feiern! Und das tun wir! Nach einem herrlichen Strandtag gönnen wir uns im Strandrestaurant zur Feier des Tages Languste, Steak und Shrimp zum Abendessen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal an Alex & Oli für die Einladung!

Die Nacht verbringen wir am Strand. Sie wird lang, lustig und legendär… 🙂

Am nächsten Tag wartet direkt der nächste traumhafte Strand auf uns. Auf der Nachbarinsel Cayo Coco liegt der nach seinen pinken Bewohnern benannte Playa Flamingo, der schon deutlich touristischer entwickelt ist als Playa Pilar. Für einen herrlich entspannten Beachtag ist er aber dennoch gut.

Nach einer weiteren Nacht auf der Insel, einem Übernachtungsstopp in Moron und einem langen Reisetag mit Bus, Guagua, Taxi und zu guter Letzt auch noch mit dem Touristenbus Viazul (yeah, wir haben alle Transportmittel durch!) erreichen wir die letzte Station unserer Rundreise: Varadero! Auch wir wollen zum Abschluss noch ein paar entspannte Tage am Strand verbringen. Für die rein auf Touristen ausgelegte Resortstadt spricht dabei eben eindeutig ihr nahezu 20 km langer, schneeweisser Sandstrand.

Letzter Halt: Varadero

Wir beziehen ein Casa in erster Strandreihe und finden in eine faule Urlaubsroutine zum Abschluss: Ausschlafen, Sprung ins Meer, Kaffee am Straßenstand, Sonnen baden, Hamburger am Straßenstand, mehr Sonnen baden, Cuba Libre, Abendessen, mehr Cuba Libre, Sonnenuntergang am Strand, Karten spielen…ach, und vielleicht noch einen Cuba Libre? 😉

Nach 3 faulen Tagen neigt sich langsam auch unser Urlaub auf Kuba seinem Ende zu. Wir vollenden unsere Runde und checken in Havana nochmal für 2 Nächte in das Casa ein, in dem wir bereits zu Beginn unter kamen. Und schaffen es wieder weder ins Rum noch ins Zigarren Museum…irgendwas hat Havana an sich…ob wir wohl nochmal wieder kommen müssen?!

Dann heißt es schon wieder Abschied nehmen und auch Oli & Alex brechen zum Flughafen auf! Adios y hasta luego, amigos! Danke ihr 4 für den tollen Urlaub!