Inselhopping in Thailand – Flitterwochen zwischen James Bond und The Beach

Wir mögen Inseln. Ganz besonders, wenn sie klein und noch etwas verschlafen sind. Ohne Massentourismus oder gehypte Orte für digitale Nomaden, Backpacker oder Pauschaltouristen. Dann ist es ein kleines bisschen so, als hätten wir das Paradies für uns allein. So wie auf Tonga.

Keine große Überraschung also, dass wir uns für unsere Flitterwochen in Thailand solche Inseln aussuchen. Koh Yao Yai und ihre nördlich gelegene kleinere Schwester Koh Yao Noi sind – vor allem im Vergleich z.B. zur nur wenige Kilometer südlich gelegenen Insel Koh Phi Phi mit ihrer berühmten Maya Bay (Drehort von The Beach mit Leonardo Di Caprio) – recht unbekannt. Ein kurzer Check bezüglich Wetter (sich zu Ende neigende Regenzeit), Saison vor Ort (Nebensaison) und verfügbaren Hotels (gute Rabatte, da Regenzeit und Nebensaison) und unsere Flüge sind gebucht. Mehr als diese 2 Inseln haben wir bewusst nicht geplant, schließlich wollten wir auch etwas zur Ruhe kommen und haben nicht zum Ziel, soviel wie möglich zu sehen in diesen 2 Wochen. Zusammen mit ein paar Tagen auf Phuket und in Krabi sind wir dann schließlich schon bei 4 Destinationen.

Die beiden Inseln liegen in der von unzähligen Karstinseln und Felsformationen durchzogenen Bucht von Ao Phang Nga im gleichnamigen Nationalpark in der emerald grünlich schimmernden Andamanensee. Eine surreale Landschaft, die uns ein wenig an die Halong Bucht in Vietnam erinnert. Nur, dass die Temperaturen hier wärmer sind und wir mit den für Thailand so typischen Langheckbooten statt einer Segelbarke über das Wasser schippern.

DIE ANREISE

Nach einem kurzen Flug nach London, einer Nacht am Flughafen Gatwick, einem vierzehnstündigen Flug im Dreamliner nach Singapur und einem weiteren zweistündigen Flug nach Thailand landen wir 2 Tage nach unserer Abreise aus Stuttgart gegen Mittag in Krabi. Vom Flughafen aus teilen wir uns mit 6 anderen Ankömmlingen für 150 Baht pro Person einen der Minivans, die wartend bereit stehen. Die Tickets kaufen wir erst draußen beim Van. Man kann sie aber auch direkt an einem von mehreren Schaltern in der Ankunftshalle kaufen – hier werden sie für 200 Baht pro Person angeboten. Für denselben Preis wie der reguläre Flughafenbus kommen wir so direkt nach Ao Nang, ohne in Krabi Town umsteigen zu müssen.

KRABI – AO NANG UND HAT NAPPHARAT THARA

Um in Ruhe anzukommen, haben wir uns für die ersten beiden Nächte ein Hotel in Ao Nang gebucht. Bei unserer Ankunft sind wir positiv überrascht – wir waren bereits einmal im Urlaub in Krabi und hatten den Strand von Ao Nang als nichts Besonderes in Erinnerung. Unser Hotel ist dieses Mal aber auch nicht direkt am Ao Nang Beach, sondern einen Strand weiter nördlich am Strand Hat Noppharat Thara. Die beiden Strände sind allerdings nur durch einen mächtigen Kreidefels getrennt und zu Fuß ist man locker in 15 Minuten an der Strand-Promenade Ao Nang’s. Der Strand Hat Nappharat Thara ist breiter, länger und naturbelassener als der Ao Nang Beach. Am nördlichen Ende des langen Strand erhebt sich einer der vielen Karstfelsen in der Bucht von Ao Nang aus dem Wasser und bei Ebbe verbindet eine lange Sandbank die Insel mit dem Strand. Hier lässt es sich herrlich planschen, die Zehen in den Sand strecken und das Strandleben genießen. Die Strandpromenade ist noch sehr einfach, anders als in Ao Nang zieren sie keine Shops, die alle dieselben Souvenirs verkaufen, sondern einfache Saftbar-Stände stehen vereinzelt zwischen Ödland, Resorts und einfachen Restaurants. Direkt hinter dem Strand verläuft die Hauptstraße, allerdings hält sich der Verkehr aus Tuktuks, Taxis und Motorrollern in Grenzen.

Wir finden direkt nach unserer Ankunft einen kleinen, einfachen open air Food Court und genießen bei leckeren Fruchtshakes unseren ersten Papayasalat seit langem. Es sollte der erste von Drölftausend in diesen 2 Wochen sein.

Eigentlich wollen wir am 26. Oktober nach Koh Yao Yai übersetzen. Da an diesem Tag aber der letztjährig verstorbene König in einer feierlichen Zeremonie eingeäschert wird, ist ein nationaler Feiertag ausgerufen und aller Fährverkehr eingestellt. Wir verlängern also unseren Aufenthalt in Krabi um eine Nacht und verbringen nochmal einen Tag am Strand.
Das Schnorcheln um die Karstinsel ist leider nicht so bunt wie erhofft, durch die Regenzeit ist der Meeresboden aufgewühlt und Sedimente verringern die Sicht. Wir machen daher einen Spaziergang zum Ao Nang Beach. Am südlichen Ende führt hier ein kleiner Trampelpfad über einen Hügel hinein in den Nationalpark und in eine wunderschöne Bucht.

Gerade als wir hier nach einem erfrischenden Bad im Meer aus den Fluten steigen, ergießt sich über unseren Köpfen ein Monsunschauer. Während alle anderen Strandbesucher schnell unter der überdachten Poolbar des einzigen Hotels in der Bucht Schutz suchen, duschen wir lachend unter einem Palmwedel, lauschen dem rollenden Donner und genießen die kurze Abkühlung. Kurz darauf verziehen sich die Wolken wieder und klatschnass, aber fröhlich machen wir uns auf den Rückweg.

Am nächsten Morgen geht es dann endlich auf die Insel. Statt für 650 Baht pro Person direkt mit dem Schnellboot vom Pier am nördlichen Ende des Hat Nappharat Thara Strandes in 40 Minuten nach Koh Yao Yai überzusetzen, entscheiden wir uns für eine Fahrt mit dem Tuktuk zum Tha Len Pier weiter nördlich und nehmen von dort ein lokales Langheckboot, für das wir je 200 Baht bezahlen. Auf diese Weise sehen wir auf der vierzigminütigen Fahrt zum Pier noch etwas mehr von der schönen Landschaft Krabi’s und einige beeindruckende Karstberge.

Schon die Überfahrt von Krabi nach Koh Yao ist ein Erlebnis – auf dem knatternden Longtailboot geht es vorbei am steil aufragenden Felsen und unbewohnten Karstinseln mit wunderschönen Buchten und schneeweißen Stränden. Ein von Palmen gesäumter schneeweißer Strand ist auch das Erste, was wir von Koh Yao Yai sehen. Wenn das mal kein guter erster Eindruck ist.

KOH YAO YAI

Die Vegetation der bergigen Insel besteht aus grünen Hängen unberührter Natur, darin eingebetteten Kautschukplantagen und unbefestigten Küsten. Dazwischen liegen eine Handvoll kleiner Dörfer, deren überwiegend muslimische Bevölkerung unglaublich freundlich ist. Wir legen im Norden der Insel am Pier Klong Hia an. Mit einem Tuktuk fahren wir in das Hotel „Baan Taranya“ im Osten der Insel. Nach einem netten Empfang und einem leckeren Begrüßungsdrink können wir auch schon direkt unsere Flitterwochen Villa beziehen – ein freistehender Bungalow mit Meerblick, doppelten Schwingtüren ins große Bad mit Regendusche und eigener Terrasse. Die Villa ist ganz aus Holz und sehr gemütlich. Rückblickend ist das Baan Taranya das beste Hotel unserer Thailandreise und wir fühlen uns hier so wohl, dass wir unseren Aufenthalt um 2 Nächte verlängern. Das Restaurant – in denen wir einige der leckersten Gerichte der 2 Wochen essen – ist ebenso wie der Rezeptionsbereich Open Air und direkt vorne am Strand. Daneben ist ein gemütliches Stranddeck, das zum Fruitshake schlürfen und Fischer beobachten einlädt. Direkt neben dem Hotel liegt ein großer Pier und in den frühen Abendstunden ist dieser Treffpunkt der lokalen Bevölkerung.

Wir mieten uns einen Rollen für 2 Tage und dürfen diesen sogar noch einen weiteren Nachmittag umsonst fahren. Wir lassen es gemütlich angehen und machen öfters Pausen, um irgendwo einen frischen Fruitshake zu trinken – trotzdem reichen die 2 Tage gut aus, um die komplette Insel zu erkunden.

STÄNDE AUF KOH YAO YAI

Das Baan Taranya liegt direkt am langen Strand Ao Hin Kong, der bei Ebbe allerdings wie alle Strände der Ostseite in sehr flaches Schlickwatt übergeht. Das Meer ist dann gut 400 Meter weiter draußen.


Eine halbe Stunde südlich führt eine 3 km lange, unscheinbare Holperpiste in die kleine Bucht Lam Nok Ok. Deren herrlich goldgelben Strand haben wir komplett für uns allein – samt der tollen Baumschaukel.


Über das sehr einfache Fischerdorf Ban Klong Din Nhaew im Süden der Insel gelangen wir zum Strand Loh Jark im Südwesten. Vom Pier in dieser Bucht aus fahren Boote nach Phuket und zu zwei winzigen vorgelagerten Inseln ab. Der Strand der Bucht ist sehr schön und bei einem kalten Bier und leckerem Papaya Salat schauen wir entspannt eine Weile aufs Meer, bevor wir unsere Erkundungstour fortsetzen.

Der Strand Loh Pared an der Westküste liegt ideal zum Bewundern wunderschöner Sonnenuntergänge und ist gleichzeitig der einzige Strand der Insel mit touristischer Infrastruktur. Auf dem goldgelben Band feinen Sandes finden sich Saftstände, Massageliegen, mehrere Touranbieter und dahinter einige Hotels.

Uns hält es nicht allzu lange hier – wozu an einen belebten Strand, wenn wir andere ganz für uns allein haben können? Das haben wir eine halbe Stunde Rollerfahrt später in der etwas versteckten Son Bay im Nordwesten der Insel.

Der paradiesischste Strand der Insel befindet sich im Nordosten Koh Yao Yais, nur 5 Minuten vom Bootspier entfernt. Hier zieht sich eine palmengesäumte, schneeweiße Sandzunge hufeisenförmig 2-3 Kilometer lang ins türkis farbene Meer. Bei Ebbe ist der Strand aufgrund des flachen Wassers nicht wirklich zum Baden geeignet, aber dann kann man wie wir auf dem puderfeinen Sand ganz and Ende laufen und Tausende kleiner Krebse bewundern.

Wenn wir in unseren 4 Tagen auf Koh Yao Yai nicht gerade mit dem Roller die Insel erkunden, lesen wir gemütlich auf unserer Verandah, planschen im Pool, kayaken durch die Bucht zu einer vorgelagerten Insel und zu einsamen Strände oder schlürfen Fruitshakes auf dem Stranddeck. Oh – oder wir sind gerade in einem der verstreuten kleinen Restaurants mega lecker thailändisch essen…

So können wir es gut aushalten. Nach ein paar Tagen entscheiden wir trotzdem, weiterzuziehen – schließlich wollen wir such noch Koh Yao Noi kennenlernen. Für die zehnminütige Überfahrt bezahlen wir 60 Baht und schon kann es los gehen.

KOH YAO NOI

Das nördlich gelegene Koh Yao Noi ist noch winziger als Koh Yao Yai. Mit einem gemieteten Roller fahren wir in an einem halben Tag alle Straßen der Insel ab. Noi ist dichter besiedelt als Yao Yai und wie auf ihrer Schwesterinsel leben auch die größtenteils muslimischen Bewohner diesen kleinen Inseljuwels hauptsächlich vom Fischfang, Kautschukanbau und Tourismus. Die Dörfer konzentrieren sich auf den südlichen Inselteil, der Norden ist durchweg nur mit Trampelpfaden durchzogene Natur und vereinzelte Kautschukplantagen.
Trotz ihrer kleineren Fläche gibt es auf Yao Noi auch schon mehr Tourismus als auf Yao Yai. Dieser konzentriert sich vor allem auf die Strände Thakhao und Klong Jark im Südosten der Insel, wo mehrere Luxushotels in die grünen Hänge gebaut sind. Anders als auf Yao Yai finden sich in 2-3 Dörfern auch bereits Souvenirläden und einige hippe Cafés zieren die einfachen Marktstraßen. Wir haben uns mit dem „Sunglobe Bungalows“ ein Hotel im Innern der Insel ausgesucht. Vor allem im Vergleich zum Baan Taranya aber ist es recht einfach – ihm fehlt etwas an Flair.

Dafür finden wir auf unserer Tour um die Insel einen wunderschönen, versteckten Strand. Der Long Beach im Nordosten der Insel ist nur über eine ca 9 km lange holprige Dschungelpiste zu erreichen. Das letzte Stück davon ist nicht für Mopeds gemacht – aber dennoch irgendwie befahrbar.

Hier am quietschfeinen Strand erwarteten uns gleich 2 einsame Baumschaukeln – klar, dass wir bei der Aussicht natürlich ausgiebig schaukeln mussten! Wer würde das nicht?! Unter Wasser war die Sicht aufgrund der Regenzeit und des kommenden Vollmonds leider sehr eingeschränkt. Da unser Hotel wie gesagt nichts Besonderes ist und wir das Gefühl haben, eigentlich auch alles auf der Insel gesehen zu haben, ziehen wir nach 2 Nächten auf Noi weiter nach Phuket.

PHUKET

Statt allerdings eines der zahlreichen direkten Boote dorthin zu nehmen, gehen wir morgens um 7 Uhr an Bord des täglichen Bootes nach Phang Nga. Auf diese Weise kommen wir noch zu einer zweistündiger Bootsfahrt durch die Phang Nga Bucht mit ihren zahlreichen Karstformationen und Inseln. Dabei fahren wir auch direkt am James Bond Felsen (Schauplatz von 007 – Der Mann mit dem goldenen Colt) und dem schwimmenden Dorf Koh Panyee vorbei. Vom Phang Nga Pier aus nehmen wir für 50 Baht ein Tuktuk zum Busbahnhof, wo wir für gerade einmal 100 Baht pro Person in einen direkten Minivan nach Phuket einsteigen. 2 Stunden später finden wir uns auch schon auf Thailands größter Insel wieder. Genauso lange brauchen wir nochmal mit dem Songthaew aus Phuket Town heraus zum Kata Beach, an dem unser Hotel liegt. Eigentlich ist Phuket nur 40 km lang und an seiner breitesten Stelle 21 km breit – durch die sehr dichte Bebauung und den starken Verkehr verliert sich aber abseits der Strände schnell das Gefühl, auf einer Insel zu sein.

Mit dem Chanalai Romantica Resort haben wir uns hier ein eher gehobenes Hotel gegönnt. Unser Zimmer ist auch wirklich riesengroß, raffiniert beleuchtet und kommt mit Badewanne, riesiger Regendusche und eigenem Balkon. Das Hotelpersonal ist wie überall super freundlich und das Frühstücksbuffet bietet neben einer Eierstation eine große Auswahl – und ist mit seiner Verfügbarkeit bis 10.30 Uhr endlich mal urlaubsgerecht, wie die Nachteule von uns beiden findet.

So pendeln wir zwischen dem großen Hotelpool und dem Kata Beach, der zu Fuß 10 Minuten von unserem Hotel entfernt liegt. Die Strände sind ohne Frage das Schönste auf Phuket und auch der Kata Beach ist da keine Ausnahme, wie er schneeweiss in eine hufeisenförmige Bucht eingebettet da liegt. Gleichzeitig ist hier natürlich einiges mehr los als auf Koh Yao: Phuket ist – neben den deutschen – vor allem bei russischen Pauschalurlaubern sehr beliebt. Bars, Restaurants, Shops, Massagestudios und Schönheitssalon reihen sich nahtlos aneinander und die meisten haben zusätzlich zu englischen auch russische Speisekarten ausliegen. Insgesamt ist es hier sehr touristisch und ein typischer Resort-Ort, der so auch überall sonst am Meer stehen könnte.

Wir ziehen daher nach 2 Nächten am Kata Beach um in eine kleine Bungalowanlage am Strand Bang Tao im Norden Phukets. Hier ist allgemein sehr viel weniger los und statt mehrstöckigen Hotelanlagen finden sich hier noch einfache Strandbars, in denen man zum Sonnenuntergang in Ruhe einen Cocktail schlürfen und dabei die Zehen in den Sand bohren kann. Zuvor hatten wir uns überlegt, noch zur Full Moon Party auf die Insel Koh Phangan weiter zu ziehen, uns dann aber entschieden dies einmal außerhalb unserer Flitterwochen nachzuholen.

Stattdessen feiern wir am Abend des 3. Novembers das Lichterfest Loi Krathong. Loi Krathong wird landesweit jedes Jahr am Tag des Vollmonds des 12. Monats gefeiert. Dabei werden kleine Boote aus Bananenblättern mit Blumen, Kerzen und Räucherstäbchen geschmückt und auf Flüssen oder im Meer zu Wasser gelassen. Das Treiben lassen der Flöße symbolisiert dabei das Loslassen von Groll und allem Ärger und einen reinen Neuanfang für das neue Jahr. Im Norden Thailands und besonders in Chiang Mai werden zu Loi Krathong – dort Yi Peng genannt – Hunderte leuchtender Himmelslaternen steigen gelassen. Auch in Phuket steigen diese vereinzelt in den Himmel auf. Ein wunderschöner Anblick. Zu Ehren von Loi Krathong sind die Straßen Phuket’s mit bunten Bändern feierlich geschmückt, überall ertönt traditionelle Musik und die Hotelangestellten tragen traditionelle thailändische Gewänder. Wir nehmen am festlichen Dinner in unserem Hotel teil und haben das riesige Buffet fast ganz für uns alleine. So kommen wir zum 1. romantischen Candle Light Dinner in unseren Flitterwochen. Nach dem Essen setzen wir unseren eigenen Krathong aus Bananblättern in die Brandung aufs Meer.

Wenn Phuket das Mallorca Asiens ist, ist Patong dessen Ballermann. Vor allem die Banglao Street bietet hier des Nachts alles, was man(n) sich wünscht – oder sich auch lieber nicht wünscht. Einen Abend spazieren wir hier ebenfalls kurz durch, finden zwischen den Angeboten von Ping Pong Shows und Gogo Bars aber nichts, was uns sonderlich reizt.
Da finden wir den Mai Khao Strand direkt hinter dem Internationalen Flughafen von Phuket deutlich spannender – hier fliegen nur wenige Meter über einem die Flugzeuge im Start- oder Landeanflug hinweg.

Daneben wird auf ganz Phuket alles an Entertainment angeboten, was Thailand zu bieten hat: wer möchte, kann morgens Fallschirm springen und Tauchen gehen, nachmittags Elefanten reiten und auf einer Zipline durch den Regenwald sausen oder gleich den ganzen Tag in einem Vergnügungspark verbringen und abends eine von unzählige Unterhaltungs-Show besuchen. Uns genügt es vollkommen, an verschiedenen Stränden zu schnorcheln und auf Tour mit dem Roller Strände, Aussichtspunkte und neue Thai Gerichte zu entdecken. Aber jedem das Seine 😉

Mit noch ein bisschen Markt-Shopping, Rollertouren, Zeit am Strand, einem Besuch in der Altstadt Phukets und beim Großen Buddha sowie der Besichtigung des einen oder anderen Tempels gehen die 5 Tage, die wir insgesamt auf Phuket verbringen, auch so schnell vorbei.

Insgesamt müssen wir sagen, dass es uns rein nach Phuket eher nicht mehr ziehen wird. Phuket ist uns für unseren Geschmack – zumindest im Süden – zu kommerziell. Aber als Ausgangspunkt zu Thailand Inselwelt in der Andamanensee eignet sich Phuket hervorragend. Und dann ist es auch schon soweit. Ein letztes üppiges Essen mit Thai Curry, Papaya Salat und Thom Yum und schon hebt unser Flieger ab und bringt uns an unsere nächste Destination…